PfarrBrief Ostern16 web

 

Jesus gibt uns eine Perspektive über das Heute und Morgen hinaus, er schenkt uns die Verheißung ewigen Lebens. Ostern ist ein Fest der Hoffnung, weil wir bewusst den Weg des Leidens und Sterbens Jesu mitgehen, um den Jubel seiner Auferstehung miteinander zu teilen. ER gibt uns Hoffnung und wird so für uns täglich eine Quelle der Kraft. Die Beiträge im Pfarrbrief zeigen Dimensionen dieser Hoffnung...

Stadtpfarrkirche Landeck Taufbecken kl
Der restaurierte Taufstein ist wieder in unsere Stadtpfarrkirche zurückgekehrt und an seinem neuen Standort aufgestellt worden.

Der spätgotische Taufstein hat einen achteckigen Sockel, dessen zwei einspringende, von einem sich an den Ecken kreuzenden Rundstab getrennte Hohlkehlen in den Stiel überleiten, der das achteckige, mit Wappentartschen geschmückte Faß trägt.

Der Taufstein steht in einer Reihe gleichartiger, achteckiger Steine im Tiroler Oberland: Längenfeld (Ende des 15. Jhs.), Landeck (1506), Nassereith (1507) und Fließ (1523), was auf eine Tradition der Bauhütten Imst und Landeck-Grins-Pfunds schließen läßt.

Der Taufstein gleicht in dieser Form einem überdimensionierten Becher.
(zitiert nach dem von Hofrat DDR Walter Lunger verfaßten Landecker Kirchenführer)

pfbr advent2015

 

Der Adventpfarrbrief lädt uns ein, im Zugehen auf den Seelsorgeraum Landeck die gemeinsamen Möglichkeiten wahrzunehmen, das Reich Gottes gemeinsam zu suchen, und sich zu freuen an dem, was Gott in den Herzen der Menschen an Gutem wirkt.
Gleichzeitig richtet der Pfarrbrief unseren Blick auf das beginnende Jahr der Barmherzigkeit.

Hier gehts zum Pfarrbrief...

Die Pfarren Landecks auf dem Weg in einen Seelsorgeraum

Wie geht es mit der Kirche in unserer Diözese und mit den Pfarrgemeinden weiter? Obwohl sich viele Priester und Laien vorbildhaft engagieren, geben manche Entwicklungen Anlass zur Sorge: Die Pfarrgemeinden dünnen aus. Die Selbstverständlichkeit von Glaube und Gemeindezugehörigkeit wird zunehmend in Frage gestellt, Menschen entfernen sich oder wenden sich ganz ab. Die Priester, die für den aktiven Dienst in der Pfarre zur Verfügung stehen, werden immer älter und immer weniger. Der berechtigte Wunsch, dass jede Pfarrgemeinde einen Priester am Ort hat bzw. dass ein Priester nur für eine Pfarrgemeinde zuständig ist, ist in der derzeitigen Situation beim besten Willen nicht erfüllbar.
Bereits in den letzten Jahren ist in unserer Diözese viel unternommen worden um den Pfarrgemeinden zu helfen, ihre eigene pastorale Verantwortung zu übernehmen und sie für zukünftige Herausforderungen zu stärken. Im Rahmen der Regionalen Personal- und Pastoralplanungs-Prozesse (1995-1997) wurde auf Pfarr- und Dekanatsebene darüber nachgedacht, welche Ausdrucksformen christlichen Lebens für eine Pfarrgemeinde unverzichtbar sind. Viele Gläubige haben erkannt, dass sie und ihr Beitrag wichtig und erwünscht sind. Sie stellen Zeit, ihre Fähigkeiten und ihr Glaubenszeugnis zur Verfügung, um Pfarrgemeinde mit aufzubauen.

Um unter diesen veränderten Bedingungen die Seelsorge qualitativ hochwertig weiterführen zu können, erfolgte auf Empfehlung der Dekanekonferenz im November 2004 der formelle Beschluss des Konsistoriums im Februar 2005: „Das Konsistorium beschließt, in der Pastoral der Diözese Innsbruck konsequent den Weg der Gemeindeerneuerung und der Errichtung von Seelsorgeräumen zu gehen. Der Bischof bestätigt diesen Beschluss.“
Die Planung der zukünftigen Seelsorgeräume erfolgte für alle 16 Dekanate der Diözese Innsbruck in den Jahren 2005-2010. Die Errichtung der Seelsorgeräume sollte jeweils dann erfolgen, wenn die Seelsorgliche Situation dies nahelegt.
Für die Pfarren Landecks ist jetzt dieser Moment gekommen, konsequent den Weg hin zu einem Seelsorgeraum Landeck zu beschreiten.

Was ist ein Seelsorgeraum?
Ein Seelsorgeraum ist ein Gebiet, in dem mehrere Pfarrgemeinden miteinander verbunden sind und sich auf einen gemeinsamen pastoralen Weg einlassen. Die Pfarren bleiben im rechtlichen Sinn in ihrer Eigenständigkeit erhalten, arbeiten aber auf mehreren Ebenen zusammen. Dabei gibt es unterschiedliche Grade:
- Fixpunkte in der Seelsorge, die pfarrübergreifend koordiniert werden müssen, (Terminplanung, Gottesdienstordnung…), werden vom Pastoralteam in Absprache mit den Pfarrgemeinderäten geplant und beschlossen. Für die erste Phase wurde dazu das Planungsteam Seelsorgeraum ins Leben gerufen.
- Andere Bereiche wiederum ergeben sich aus den Interessen und Anliegen der Pfarrgemeinden und der Hauptamtlichen.
- Regelmäßiger Erfahrungsaustausch, pfarrübergreifende Projekte und gemeinsame Fortbildungen für ehrenamtliche MitarbeiterInnen ermöglichen ein Voneinander-Lernen und Aufeinander-Zugehen und tragen zur gegenseitigen Ermutigung und Solidarität bei.
Seelsorgeraum bedeutet: Erhalt der Pfarrgemeinden
Seelsorgeraum steht für ein Gebiet, innerhalb dem mehrere Pfarrgemeinden miteinander verbunden sind und sich auf einen gemeinsamen pastoralen Weg einlassen.
Gewachsene gemeindliche Identität und bewährte Strukturen sollen erhalten und weiterentwickelt werden. Pfarrgemeinde bedeutet für viele Menschen Beheimatung im Glauben in einer relativ überschaubaren Gemeinschaft. Sie gibt der Kirche ein konkretes Gesicht: durch gläubige Menschen, vertraute Kirchenräume, durch Verlässlichkeit im seelsorglichen Angebot.
Um der Lebendigkeit willen bedarf es Bereitschaft aller Gläubigen, den Weg zu den Quellen des Glaubens einerseits und das Gespräch mit Menschen und ihren existenziellen Fragen andererseits immer wieder neu zu suchen und die eigenen Talente aktiv in der Pfarre einzubringen.

Seelsorgeraum bedeutet: Pfarrgemeinde lebt durch das Engagement der Gläubigen
„Wir sind gut versorgt“- diese Mentalität ist immer noch häufig anzutreffen. Damit ist nicht nur die Versorgung einer Mehrheit durch den Priester, sondern auch durch die aktiven Ehrenamtlichen gemeint. Mehr denn je - und nicht nur auf Grund der immer weniger und immer älter werdenden Priester - sind alle, denen Kirche und Glaube am Herzen liegen, zum Mitgestalten, Mittragen und Mitverantworten von gemeindlichem Leben aufgerufen. Jede und jeder ist gefragt und wird gebraucht, damit „Gott unter den Menschen Wohnung bekommt“.
Es geht darum, Interesse zu wecken und Begabungen zu fördern und ihnen in der Gemeinde Platz zu geben. Trotz spürbarem Erwartungsdruck an Pfarrer und Ehrenamtliche soll achtsam mit den Ressourcen umgegangen und zeitlichen, spirituellen oder inhaltlichen Überforderungen rechtzeitig Einhalt geboten werden.

Seelsorgeraum bedeutet: Pfarren öffnen sich für einander
Pfarrgemeinden, die in einem Seelsorgeraum zusammengeschlossen sind, stehen miteinander in Kontakt, koordinieren die pastorale Arbeit und arbeiten in vereinbarten Bereichen punktuell oder dauerhaft zusammen. Wer mit anderen vernetzt ist, erweitert den eigenen Horizont durch die Erfahrungen und Ideen anderer. Koordination und Zusammenarbeit bieten die Chance zur Schwerpunktsetzung und Entlastung. Weil Pfarrgrenzen durchlässiger werden, bekommt der Seelsorgeraum eine eigene Qualität und Identität. Dort können Initiativen wachsen, die gemeindeübergreifend sind. Es können Menschen, die pfarrlich nicht beheimatet sind, zu neuen Gemeinschaften zusammenfinden.

Seelsorgeraum bedeutet: Entdeckung und Entfaltung von Charismen.
Die Vielfalt an Begabungen der Gläubigen wird als großer Schatz neu ins Bewusstsein gerufen. Im Einstehen für Christliche Werte und im Beitrag zum Aufbau der christlichen Gemeinde wird die eigene Berufung konkret. Wer bereit ist, Dienste in der Gemeinde zu übernehmen, wird dafür ausgebildet und beauftragt.

Seelsorgeraum bedeutet: die Pfarren teilen sich Priester und Hauptamtliche
„Ein Priester - eine Gemeinde“ oder „jeder Gemeinde ihren eigenen Pfarrer“, diese Wunschvorstellungen können schon seit einiger Zeit nicht mehr erfüllt werden. Ein Priester von beispielsweise drei Gemeinden kann sich und seine Arbeitszeit nicht vervielfachen.
Auch die hauptamtlichen pastoralen MitarbeiterInnen müssen Schwerpunkte setzen und stehen den einzelnen Pfarrgemeinden nicht für alle Erfordernisse zur Verfügung.
Pfarrgemeinden im Seelsorgeraum stellen sich ausdrücklich dieser Herausforderung und erarbeiten gemeinsam Wege, die auf die zur Verfügung stehenden Kräfte so gut es geht Rücksicht nehmen.
Daraus kann ein Anstoß zur verstärkten Übernahme von Mitverantwortung der Laien für das Leben ihrer Pfarrgemeinde entstehen.

Die zukünftige Gottesdienstordnung der Landecker Pfarren:
Drei Pfarren zu betreuen stellt eine nicht unbedeutende Herausforderung für jeden Seelsorger dar, da die Aufgabengebiete vielfältig sind. In liturgischer Hinsicht haben wir uns in der Planungsgruppe Seelsorgeraum darum bemüht, die Gottesdienste so zu planen, dass auch mit Beerdigungen und sonstigen Feiern für die Priester genug Spielraum bleibt, um ihre seelsorglichen und organisatorischen Aufgaben verantwortungsvoll wahrnehmen zu können.
Da uns im kommenden Arbeitsjahr der polnische Priester Peter Kozurek als Vollzeitvikar zur Verfügung steht, ist es momentan möglich, in jeder Pfarre mehrere Wochentagsgottesdienste anzubieten.

Hier die allgemeine Gottesdienstordnung im Überblick:

Pfarre Maria Himmelfahrt
Mittwoch um 7:00 Uhr Hl. Messe
Donnerstag um 19:00 Uhr Hl. Messe
Freitag um 19:00 Uhr Wortgottesdienst
Samstag um 19:00 Uhr Hl. Messe (am ersten Samstag im Monat Wortgottesdienst)
Sonntag um 10:00 Uhr Hl. Messe (zweijährlicher Wechsel der Gottesdienstzeiten)

Pfarre Perjen
Mittwoch um 19:00 Uhr Hl. Messe
Freitag um 19:00 Uhr Hl. Messe
Samstag um 19:00 Uhr Wortgottesdienst (am ersten Samstag im Monat Hl. Messe)
Sonntag um 8:30 Uhr Hl. Messe (zweijährlicher Wechsel der Gottesdienstzeiten)

Pfarre Bruggen
Dienstag um 19:00 Uhr Hl. Messe
Donnerstag um 17:00 Uhr Kinderwortgottesdienst
Freitag um 19:00 Uhr Hl. Messe
Sonntag um 10:00 Uhr Hl. Messe (zweijährlicher Wechsel der Gottesdienstzeiten)
Sonntag um 19:00 Uhr am 2. und 4. Sonntag im Monat Hl. Messe, sonst Wortgottesdienst

Diese Gottesdienstregelung gilt vorerst bis Ende August 2016.
Bitte beachten Sie die jeweiligen Informationen der wöchentlichen Gottesdienstordnung in den Schaukästen der Pfarren, auf der Pfarrhomepage und in den lokalen Medien.

 

Die Ansprechpersonen im Seelsorgeraum:
Im Seelsorgeraum sind der Pfarrer und sein Pastoralteam Ihre ersten Ansprechpartner in pastoralen Fragen.
Im zukünftigen Seelsorgeraum Landeck sind dies:

Pfarrer Martin Komarek, Neuer Widum, Schulhausplatz 4,
Tel.: 0676/87307607, Mail:

Pfarrsekretärin für die Pfarre Maria Himmelfahrt Birgit Pöll, Neuer Widum, Schulhausplatz 4,
Bürozeiten: Dienstag von 9:00 – 10:30 und 14:00 – 16:00 Uhr, Donnerstag von 17:00 – 19:00 Uhr, Freitag von 9:00 – 11:00 Uhr.
Tel.: 05442/62523, Mail:

Pfarrsekretärin für die Pfarre Perjen Bernadette Dapoz, ehem. Kloster Perjen, Kirchenstraße 7,
Bürozeiten: Dienstag von 9:00 – 11:00 Uhr, Donnerstag von 9:00 – 11:00 Uhr,
Tel.: 05442/62450, Mail:

Pfarrkoordinatorin für die Pfarre Bruggen Lisi Pfisterer, Pfarramt Bruggen, Bruggfeldstraße 33,
Bürozeiten: Montag von 8:30 – 10:30 Uhr,
Tel.: 05442/62808, 0676/87307608, Mail:

Diakon Peter Thaler, Tel.: 05442/63648, 0664/2301715 Mail:

Pastoralassistent Gunther-Maria Ehlers, Tel.: 0676/87307695, Mail:

Jugendleiter Johannes Königsecker, Tel.: 0676/87307601, Mail:

Vikar Peter Kozurek, Tel.: 0650/5670454

Die Obleute der Pfarrgemeinderäte sind:
Pfarre Maria Himmelfahrt: Monika Bock 0676/7626256
Pfarre Bruggen: Olga Maier 0660 3119522
Pfarre Perjen: Reinhard Mayr 0699/10288349

Verleihung der Diözesanen Ehrenzeichen

Die Diözesanen Ehrenzeichen wurde von Bischof Manfred Scheuer und Generalvikar Jakob Bürgler im Rahmen eines Festaktes am 24. April 2015 heuer auch an Landecker verliehen.
"Ehrenamtliche leisten einen entscheidenden Beitrag zum Aufbau einer Zivilisation der Liebe. Wir verdanken den Ehrenamtlichen unschätzbare soziale, karitative, kirchliche und auch wirtschaftliche Werte", so Bischof Manfred in seiner Ansprache. Wir freuen uns mit den Geehrten und stellen sie Euch kurz vor:

bruno oettl landeck kl
Das Ehrenzeichen in Gold erhielten:

Bruno Öttl für sein jahrzehntelanges Engagement und die Verdienste für die Volks- und Kirchenmusik in Landeck, die Leitung des Kirchenchores Landeck Maria Himmelfahrt seit 1979 mit bis zu 40 Auftritten pro Jahr, die musikalische Gestaltung der Festmesse im Rahmen der Landecker Festwochen und vieles mehr.

rosmarie triendl landeck kl

Rosmarie Triendl für ihre ehrenamtliche Tätigkeit seit 1955 in der Pfarre Maria Himmelfahrt in der Begleitung der Jungschar, der Sternsinger, der Nikoläuse, der Gestaltung von Kindergottesdiensten, dem Kirchenschmuck, als Lektorin und Kommunionhelferin und beim Aufbau des Landecker Weltladens.





elfriede roedlach landeck klDas Ehrenzeichen in Silber erhielten 

Elfriede Rödlach für ihr Verdienst um den Flohmarkt, der vielen noch in Erinnerung ist, durch den es möglich wurde, sieben Missionsautos für die MIVA zu finanzieren und auf den Weg zu schicken und darüber hinaus noch ca. 15 Missionare und diverse Projekte in Missionsgebieten zu unterstützen. Ihr und allen "Flöhen" gilt auch unser Dank und unsere Anerkennung.
richard marth landeck kl

 


Richard Marth für seine unermüdliche Sorge um Kirche und Kloster Perjen und sein Mitwirken als Mesner, Lektor, Fahnenträger oder Lautsprecherträger bei Prozessionen und als Beerdigungsmesner.



angelika scheiber landeck kl


Angelika Scheiber ist Mitbegründerin der Hospizgruppe Landeck und seit damals Leiterin der Hospizgruppe Landeck. Aktiv in der Aktion 365 seit 1980, als Lektorin und Kommunionhelferin seit 1989, im Pfarrgemeinderat seit 1990, Wortgottesdienstleiterin seit 1996, Besuchsdienst (seit 2004) und Mitarbeiterin im Team der Seelsorge im Altersheim der Stadt Landeck seit 2011, Gründungsmitglied und tätig im Vinzenzverein der Pfarre Maria Himmelfahrt seit 1997.

dorothea diem landeck kl


Dorothea Diem für ihr ehrenamtliches Engagement in folgenden Bereichen:
Krankenbesuche, Gestaltung von Krankentagen ,Überbringen der Krankenkommunion, ganz allgemein Kranken-Bruder-und-Schwester-Dienst, Altersheimbesuchsdienst, diverse Dienste im Kloster Perjen, Kirchenwäsche, Mesnerdienst, Lektorendienst, Kommunionhelferdienst. Seit 1959 ist sie Kirchenchormitglied bis heute, (in Landeck, Schönberg, Bruggen, Perjen). Zudem ist sie Gründungsmitglied des Kirchenchores Bruggen (1962), seit 1964 beim Kirchenchor Perjen und dessen Obfrau von 2006-2014.


Albert Scheiber ist seit 1980 ehrenamtlich im Arbeitskreis „Familie der Pfarre Maria Himmelfahrt“ tätig und hilft dadurch mit beim Tauschmarkt, beim Spielenachmittag, an Maria Lichtmess, Muttertag, 

scheiber albert und ida landeck kl

Dekanatstreffen, Nikolausaktion, Agape zu diversen kirchlichen Festen, Basteln für diverse Aktionen des Arbeitskreises. Seit 1980 hat er den Lektorendienst übernommen. Seit seiner Akolythenausbildung (1985) hilft er als Überbringer der Krankenkommunion und ist Kommunionhelfer. Er ist Wortgottesdienstleiter, seit 2008 im Pfarrgemeinderat Maria Himmelfahrt (im Militärpfarrgemeinderat seit 1984), seit 2011 im Team der Altenseelsorge im Altersheim der Stadt Landeck.

Ida Scheiber: Das ehrenamtliche Engagement von Frau Ida Scheiber ist sehr vielfältig: seit 1980 hilft sie regelmäßig bei der Kirchenreinigung, 1985 übernahm sie regelmäßige Mesnerdienste. Seit 2004 ist sie Hauptmesnerin an der Stadtpfarrkirche Maria Himmelfahrt und auch zuständig für die Kirchenwäsche.
Sie hilft mit beim Roratefrühstück (4 x im Advent), beim jährlichen Pfarrfest, beim Sternsingen, bei der Pfarrwallfahrt, als Lektorin, Kommunionhelferin, als Sterberosenkranzbeterin, Prozessionsvorbeterin und ist Mitglied im Arbeitskreis Familie und bei allen Aktionen des Arbeitskreises dabei.

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Das Gruppenehrenzeichen erhielt die Mütterrunde Perjen, welche heuer ihr dreißigjähriges Bestehen feiert. Seit der Gründung auf Anregung von P. Erich Geir finden bis heute monatliche Treffen mit vorbereiteten inhaltlichen Schwerpunkten statt. Die Gemeinschaft umfasst derzeit 25 Frauen, in manchen Jahren waren es an die 40 Mitglieder. 
Es gibt viele Beispiele für das über die Runde hinausgehende pfarrliche Engagement, welches diese Gruppe in den dreißig Jahren regelmäßig leistete:
Aufgabe der Tischmütter bei Erstkommunionvorbereitung und Firmvorbereitung in den 80er und 90er-Jahren, Jährlicher Kirchenputz, Klosterreinigung nach baulichen Maßnahmen (ca. 1 x pro Jahr), Begleitpersonen bei der Dreikönigsaktion, Betreuung der Nikolausaktion, Ausrichten der Agapen bei Erstkommunion und Firmung und diversen kirchlichen Feiertagen, Blumenschmuck der Klosterkirche, Mitarbeit beim Perjener Adventzauber (3-tägiger Adventmarkt im Klostergarten), Mitarbeit beim jährlichen Pfarrfest, monatliche Besuche der Perjener Senioren im Altersheim bis 2014 (diese Aufgabe haben jetzt Jüngere übernommen), regelmäßiger Krankenhausbesuchsdienst bis 2013, Vorbeterinnen bei Sterberosenkränzen, Bereitschaft zur Mithilfe, wo man jemanden braucht….

Wir freuen uns mit allen, welche das Ehrenzeichen erhalten haben und gratulieren ihnen sehr herzlich. Wir sind dankbar für all das Gute und Schöne, welches durch das vielfältige Engagement in unseren Pfarren, in unserer Stadt und darüber hinaus hervorgebracht wurde und weiter wächst.